LLA Imst: Quo vadis Berglandwirtschaft?

KAPPL/IMST. Am Freitag, dem 09.02.2018 konnte an der LLA Imst den anwesenden Vertretern der Landwirtschaftskammer und den interessierten Zuhörern der Partnerschule Pfäffikon Ergebnisse zu möglichen Umstrukturierungen eines Kappler Schafzuchtbetriebes vorgestellt werden.

Zielsetzung war es, unter anderem ein entsprechendes Stallgebäude neu zu planen, welches eine Vergrößerung des Betriebes auf rund 30 Mutterschafe zulässt, aber auch zu bewerten, ob eine Vergrößerung futtertechnisch möglich als auch betriebswirtschaftlich sinnvoll erscheint. Nach Erhebung der Basisdaten gemeinsam mit Schülern der HTL Imst die ihr Know How im Bereich Hochbau einbrachten, entwickelten die Schüler in einem rund einwöchigen Projekt mögliche Zukunftsperspektiven für den Betrieb.

Der Betriebsleiter Stefan Pfeifer bewirtschaftet mit seinen Söhnen, die beide derzeit ihre Ausbildung an der LLA absolvieren, einen Schafzuchtbetrieb in rund 1500 Meter Seehöhe in Kappl/Paznaun.

Nach Erhebung des aktuellen Tierbestandes und Aufnahme der Grunddaten beschäftigte sich die Gruppe Tierzucht intensiv mit dem Futterbedarf, der Fütterung und Haltung der Schafe sowie den Erlösen aus der Tierhaltung. In einem weiteren Schritt wurde die Auswirkung auf den Futterbedarf und die Haltungsansprüche der einzelnen Tierarten bei der Aufstockung von derzeit elf Mutterschafen auf 30 Mutterschafe bzw. einer Umstellung auf ca. fünf bis sechs Mutterkühe berechnet. Auch die daraus resultierenden Erlöse aus der Tierhaltung wurden bewertet und analysiert.

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3 Veröffentlicht von - Meinbezirk.at - 2018.02.13. 13:30
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