Laufen: „Pausen sind kein Zeichen von Schwäche“

PFAFFSTÄTT (höll). Es klingt so einfach: Laufschuhe an und raus in die Natur. Aber für die meisten Laufanfänger kommt schnell die Ernüchterung: Muskelkater, schmerzende Gelenke und der fiese Schweinehund. Josef Hartl weiß, was falschgelaufen ist: „Viele starten gleich voll los. Viel zu schnell mit viel zu großen Schritten. Sie überfordern sich, und das demotiviert.“ Der 40-jährige Pfaffstätter ist Vize-Landesmeister im 5-km-Lauf und Laufcoach. In der BezirksRundschau gibt er Tipps für Laufanfänger:

Klein anfangen: Zehn Minuten Dauerlauf sind für den Anfang völlig ausreichend. „Gehpausen sind kein Zeichen von Schwäche – auch gute Läufer machen welche. Sie nennen das dann halt Intervalltraining“, sagt Hartl augenzwinkernd. Der Trainingseffekt sei um nichts geringer, wenn Laufanfänger zwischendurch auch mal ein Stück gehen. „Mit der Zeit werden die Gehpausen von ganz alleine weniger.“ Nach vier bis sechs Wochen sind die ersten Erfolge erkennbar.

Fixe Tage und Laufpartner: „Es ist immer gut, sich zwei fixe Tage für das Training einzuplanen“, weiß Hartl. Wenn es vom Tempo her passt, dann ist ein Laufpartner eine gute Motivation. „Da ist dann das Wetter gleich keine Ausrede mehr.“

Auf die richtige Körperhaltung achten: „Aufrecht mit angespanntem Bauch laufen. Schaut nicht nur eleganter aus, sondern ist vor allem ökonomischer.“ Wichtig ist auch die richtige Lauftechnik:...

0 Veröffentlicht von - Meinbezirk.at - 2018.02.13. 08:17
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